Verteilungsschlüssel der Fördermittel der Ämter für regionale Landesentwicklung Änderung der regionalen Förderquoten ohne jede Rückkopplung ist eine bodenlose Frechheit

Zur Entscheidung des nds. Agrarministeriums über regionale Förderquoten und dem kürzlich erfolgten Besuch des CDU Landtagsfraktionsvorsitzenden im Grenzlandmuseum Teistungen erklärte der Göttinger Abgeordnete Stefan Wenzel (Grüne)
"Die Änderung der regionalen Förderquoten ohne jede Rückkopplung ist eine bodenlose Frechheit. Es gab gute Gründe die Unwuchten der Vergangenheit zu beseitigen. Dem ist man nicht mit guten Argumenten entgegen getreten, sondern hat eine Entscheidung im stillen Kämmerlein getroffen. Diese Entscheidung muss korrigiert werden. 
Besuche wie den im Grenzlandmuseum könne sich die CDU vor diesem Hintergrund künftig sparen. Die Antwort der Landesregierung zeigt, dass hier nur heisse Luft verbreitet wurde. Substantielle Plaene zur Verbesserung der Foerderung des Grenzlandmuseums gibt es nicht. Stattdessen werden die Förderquoten für die Region Südniedersachsen verschlechtert.“
Hintergrund: Das Nds. Agrarministerium hat den Verteilungsschlüssel der Fördermittel an die Ämter für regionale Landesentwicklung für Südniedersachsen verringert. Das Amt Leine-Weser bekommt statt 25% nur noch 22% der Fördermittel. Das Amt Braunschweig-Göttingen bekommt statt 25% nur noch 20%. Absehbar werden daher viele bereits beantragte Projekte nicht gefördert werden können.

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