Netzwerk21 Kongress in der Goettinger Lokhalle Alte Rezepte taugen nicht für nachhaltige Stadtentwicklung

Angesichts des Eindrucks des Netzwerk21 Kongresses am (heutigen) Mittwoch in der Goettinger Lokhalle haben der Goettinger Abgeordnete Stefan Wenzel und der Stadtrat und Bürgermeister Ulrich Holefleisch (Gruene) den Rückfall in alte Konfliktlinien bei einer Diskussion der CDU zur Verkehrsentwicklung in der Stadt Goettingen kritisiert. 
Nachhaltige Anforderungen an ein gesundes Leben und eine nachhaltige Entwicklung der Stadt werde die Parkplatzdebatte nicht gerecht. Notwendig seien Radschnellwege in alle Himmelsrichtungen, die weit in das Umland fuehren. Notwendig sei auch eine neue Aufteilung der Flächen im öffentlichen Raum. Mehr für Spiel, Sport und Erholung. Deutlich weniger für motorisierten Individualverkehr. 
Göttingen dürfen sich auch nicht ausruhen, weil die Stickoxid-Werte an der Bürgerstraße knapp unter den Grenzwert gerutscht sind. Es brauche eine neue Form des Stadt-Dialogs und konsequente Entscheidungen. Die Innenstadt koenne gegen Kaufhallen am Stadtrand und das Internet nur bestehen, wenn die Lebensqualität, die Erlebnisqualitaet und der Wohlfuehlfaktor in der Innenstadt massiv verbessert werde. Faustpfand der Innenstadt sei der Erlebnisfaktor einer lebendigen gewachsenen Stadt. Die Vorschläge der CDU seien für die Innenstadt selbstzerstoererisch. 
wz

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