Wenzel kritisiert Starrsinn der Asphalt-und Betonlobbyisten Autobahnplanungen zukunftsfeindlich: Keine Entlastung für das Elbe-Weser-Dreieck, Milliarden verschwendet, Investitionen in Fähren und Breitbandausbau fehlen

Der Grünen-Bundestagskandidat im Wahlkreis Cuxhaven-Stade II Stefan Wenzel hat den Befürwortern der sogenannten Küstenautobahn Starrsinn vorgeworfen. „Wer heute immer noch nur den Individualverkehr auf Asphalt und Beton hätschelt, dem fehlen sowohl Phantasie als auch Realitätssinn für die Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte“, heißt in einer Presseinformation zur Unterstützung der Proteste von Initiativen und Verbänden am Wochenende. Der beste Weg zwischen den Häfen sei immer noch der Wasserweg. Dafür sei eine neue Autobahn kein Ersatz. Und dem Nordsee-Tourismus im Elbe-Weser-Dreieck würde eine solche Trasse nicht nützen, sonder sogar erheblichen Schaden zufügen. Die Verkehrsplaner beim Bund und die Verantwortlichen der Industrie- und Handelskammer könnten sich ein Vorbild an der jüngeren Generation nehmen. Wenzel: “Für die Wettbewerbsfähigkeit von niedersächsischen Unternehmen sind Innovationsfähigkeit, Digitalisierung, enkeltaugliche Energieversorgung und Fort- und Weiterbildung entscheidend. Dafür setzen sich die Protestler*innen ein, während die alten Verwaltungsapparate der Regierung und der Institutionen erstarren und immer noch Klimaschutz als Fremdwort betrachten!“ Deutschland habe das dichteste Straßennetz in Europa, sagte Wenzel. Die wahren „Schlaglöcher“ dagegen offenbarten sich in den massiven Defiziten bei der Breitbandversorgung.

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