Pressemeldung Nr. 180 vom

Längerfristig muss Erdverkabelung Standard werden Verhandlungsergebnis zu Stromtrassen weit hinter niedersächsischen Vorgaben

Der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Stefan Wenzel sieht in dem Verhandlungsergebnis zwischen Bund und Ländern zum Ausbau von Stromtrassen einen "ersten positiven Schritt." "Der Kompromiss bleibt allerdings sehr weit hinter den Vorgaben des niedersächsischen Erdkabelgesetzes zurück", sagte der Grünen-Politiker am Freitag (heute) in Hannover.

Wenzel hält es für erforderlich, dass mindestens eine der geplanten Pilot-Stromtrassen als durchgängig unterirdische Hochspannungsgleichstromtrasse (HGÜ) ausgelegt wird. Dafür komme die Strecke Wahle-Mecklar in Frage.

Unverzichtbar sei ein Monitoring und eine Revisionsklausel im Gesetz des Bundes und eine anschließende Auswertung der Erfahrungen mit den Pilotstrecken. "Die Teilverkabelung kann nur der Anfang sein. Als Ziel steht eine gesetzliche Regelung, die die Erdverkabelung als Standard vorsieht", sagte der Grünen-Politiker.

Zurück zum Pressearchiv