Bundesmobilitätsplan muss Fährverkehr integrieren und Infrastruktur unterstützen Wenzel: Fährverkehre Cuxhaven-Brunsbüttel deutlich stärken

Zu einem Gespräch mit dem Elbferry Geschäftsführer Heinrich Ahlers und dem Mitgeschäftsführer und Gesellschafter Christian Strahlmann waren Vertreter der Grünen aus Landtag und Stadtrat heute mit der Elbferry von Cuxhaven aus unterwegs. Stefan Wenzel MdL und BT Kandidat in Cux-Stade II,  Bernd Jothe, Fraktionsvorsitzender, Robert Babace, Stadtrat, wurden vom Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Umland aus Altenbruch begleitet.

Wenzel: „Die Fähre nach Brunsbüttel ist eine sehr wichtige Infrastruktur für die Region. Sie muss dauerhaft verlässlich und möglichst häufig verkehren. Verlässlichkeit muss sich auch in den Wintermonaten gewährleistet werden. Um Investitionen in eine zweite Fähre zu ermöglichen, muss der Bund die Insel- und die Flussfähren in einen Bundesmobilitätsplan aufnehmen und einen namhaften finanziellen Beitrag zum Vorhalten von Kapazitäten leisten.“

Bernd Jothe sagte: „In Neujahrsansprachen und Sonntagsreden wird gern von zu schaffenden gleichen Lebensbedingungen in unserem Lande gesprochen. Dazu gehört auch die Verantwortung in der Fläche. Das ist nach meiner Auffassung ein Kernelement des Sozialstaates. Die regionalen Nachteile durch Küstenlage und die trennende „Bundeswasserstrasse“ Elbe müssen Bund und Land ernst nehmen. Die Fähre muss dauerhaft auch durch Investitionen von Bund und Land stabilisiert werden. 

Das Engagement der Elbferry-Unternehmer und ihrer Mitstreiter ist nach Ansicht von Robert Babace und Hans-Jürgen Umland ausdrücklich zu würdigen. Es schaffe einen großen Mehrwert für die Küstenregion.

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