Pressemeldung Nr. R98 vom

Übernahme der Verantwortung für Schienenpersonennahverkehr prüfen Wenzel informiert sich bei Info Abend zu Landkreisfusion in Einbeck

Der Grünen-Politiker sieht die Chance, das Gewicht der drei Landkreise zu stärken und bei Verhandlungen über Fördergelder aus Brüssel, Berlin oder Hannover selbstbewusster aufzutreten. Viele öffentliche Dienstleistungen könnten heute über Bürgerbüros der Städte und Gemeinden bürgernäher angeboten werden als noch vor zwanzig Jahren. In diesem Punkt ist er sich auch mit dem Landtagskandidaten Hans-Joachim Nehring einig, der für die Grünen an der Podiumsdiskussion teilnahm.

Geprüft werden müsse auch, ob die entstehende Region Südniedersachsen die Verantwortung für den Schienenpersonennahverkehr übernehmen könnte. „Die Regionen Braunschweig und Hannover machen das selbst“, sagte Wenzel. Projekte wie die mögliche Reaktivierung der Bahnstrecke Einbeck – Salzderhelden für den Personenverkehr könnten so wesentlich beherzter angepackt werden.

Wenzel und Nehring bedauerten, dass die Landtagskollegen aus den Regierungsfraktionen lediglich Befürchtungen geäußert und teilweise auch nicht nachvollziehbare Schwarzmalerei betrieben hätten. Eigene Konzepte waren Mangelware. „Wenn wir nichts machen und den absehbaren Bevölkerungsrückgang nur abwarten, werden manche der von Christian Grascha (FDP) und Joachim Stünkel (CDU) beschriebenen Folgen eintreten.“ Das hätten dann aber die zu verantworten, die zu lange Däumchen gedreht haben, so Wenzel.


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